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Die klinische Relevanz zirkulierender Mikropartikel für venöse Thromboembolie bei Krebspatienten

Zeitschrift: Hämostaseologie
ISSN: 0720-9355
Thema:

Tumor und Thrombose

DOI: http://dx.doi.org/10.5482/ha-1164
Ausgabe: Hefte von 2012 (Vol. 32): Heft 2 2012 (87-170)
Seiten: 127-131

Die klinische Relevanz zirkulierender Mikropartikel für venöse Thromboembolie bei Krebspatienten

J. Thaler (1), C. Ay (2), I. Pabinger (2)

(1) Clinical Division of Haematology and Haemostaseology, Department of Medicine I, Comprehensive Cancer Center Vienna, Medical University of Vienna – Vienna General Hospital, Vienna, Austria; (2) Clinical Division of Haematology and Haemostaseology, Department of Medicine I, Medical University of Vienna, Austria

Stichworte

venöse Thromboembolie, Mikropartikel, Krebserkrankungen, Tissue Faktor

Zusammenfassung

Krebspatienten weisen ein vier- bis siebenfach erhöhtes Risiko auf, eine venöse Thromboembolie (VTE) zu entwickeln. Daten klinischer und experimenteller Studien deuten darauf hin, dass Mikropartikel (MPs), kleine negativ geladene und Phosphatidylserin-reiche Membranvesikel, eine wichtige Rolle in der Pathogenese der tumorassoziierten Thrombose spielen. Allerdings ist die klinische Bedeutung von MPs als prädiktiver Biomarker für das Auftreten von VTE bei Krebspatienten noch nicht völlig geklärt. Dies liegt wahrscheinlich an ungelösten methodischen Problemen und einem Mangel an Daten von großen prospektiven Studien, die die Rolle von MPs in der Entstehung der tumor-assoziierten Thrombose untersuchen. Es ist das Ziel dieser Übersichtsarbeit die wichtigsten Charakteristika von MPs zu beschreiben und von neuen Studien zu berichten. Auch jüngste Fortschritte, ungelöste Probleme und Zukunftsaussichten aus diesem Forschungsgebiet werden besprochen. In der Schlussfolgerung werden wir die klinische Signifikanz von Mikropartikeln in der tumorassoziierten Thrombose beurteilen.

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