Anzeige
Anzeige

Contact Person

Julia Arndt, M.Sc.

Redaktion

Tel: +49 (0)711 - 2 29 87 33
Fax: +49 (0)711 - 2 29 87 50
Email senden


Komplementaktivierung bei thrombotischer Mikroangiopathie

Zeitschrift: Hämostaseologie
ISSN: 0720-9355
Thema:

Thrombotic microangiopathies

DOI: https://doi.org/10.5482/HAMO-12-12-0025
Ausgabe: Hefte von 2013 (Vol. 33): Heft 2 2013 (77-188)
Seiten: 96-104

Komplementaktivierung bei thrombotischer Mikroangiopathie

D. Karpman (1), R. Tati (1)

(1) Department of Paediatrics, Clinical Sciences Lund, Lund University, Sweden

Stichworte

Komplement

Zusammenfassung

Das Endothel, die zum Lumen ausgerichtete Gefäßinnenwand, ist im ständigen Kontakt mit zirkulierenden Komplementfaktoren. Wenn Komplement irrtümlich auf Wirtszellen aktiviert wird, kann es eine zerstörerische Wirkung auf die Gefäßwand auslösen, die zu Endothelschädigung, Exposition der subendothelialen Matrix und Thrombozytenaktivierung führt. In dieser Übersicht wird der Beitrag diskutiert, den die Komplementaktivierung zur Entstehung und Aufrechterhaltung der pathologischen Läsion, der so genannten thrombotischen Mikroangiopathie (TMA), leistet. Die TMA ist definiert durch eine vorwiegend arterioläre und kapilläre Gefäßwandverdickung, Ablösung der Endothelzellen von der Basalmembran und Thrombosierung des Lumens, die zum Gefäßverschluss führt. Die TMA-Läsion tritt bei urämisch-hämolytischen Syndrom (HUS) und thrombotisch-thrombozytischer Purpura (TTP) auf. HUS wird unterteilt in mit Shiga-Toxin-produzierende Escherichia coli assoziierte HUS (STEC-HUS) und mit Komplementregulationsstörung assoziierte HUS (atypische HUS) sowie andere seltene Formen. Wir betrachten den Anteil, den eine Fehlregulation der Komplementaktivierung bei der Endothelschädigung und der Thrombozytenaggregation hat, sowie die spezifische Beteiligung des Komplements bei der Entstehung von HUS und TTP.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.
Gerinnung und Gerinnselstruktur bei Diabetes mellitus

K. Hess (1)

Hämostaseologie 2015 35 1: 25-33

https://doi.org/10.5482/HAMO-14-09-0039