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Atherothrombotisches Risiko bei Adipositas

Zeitschrift: Hämostaseologie
ISSN: 0720-9355
Thema:

58th Annual Meeting Society of Thrombosis and Haemostasis Research

DOI: https://doi.org/10.5482/HAMO-13-07-0034
Ausgabe: Hefte von 2013 (Vol. 33): Heft 4 2013 (253-–328)
Seiten: 259-268

Atherothrombotisches Risiko bei Adipositas

L. Badimon (1, 2), R. Hernández Vera (1, 2), G. Vilahur (1, 2)

(1) Centro de Investigación Cardiovascular, CSIC-ICCC, Hospital de la Santa Creu i Sant Pau and IIB-Santpau; (2) Cátedra de Investigación Cardiovascular, (UAB-HSCSP-Fundación Jesús Serra), Barcelona

Stichworte

Thrombose, Atherosklerose, Fettleibigkeit

Zusammenfassung

Wiederholt wurde ein Zusammenhang zwischen Adipositas und koronarer Herzkrankheit postuliert, der teilweise auf die Entwicklung proinflammatorischer und prothrombotischer Zustände bei adipösen Patienten zurückzuführen sein könnte. Adipozyten sezernieren zahlreiche Hormone und Zytokine (Adipokine), die die Genexpression und Zellfunktionen in Endothelzellen, glatten Muskelzellen der Arterien sowie Monozyten/Makrophagen beeinflussen, so dass die Entwicklung von instabiler atherosklerotischer Plaque begünstigt wird. Außerdem fördert die Freisetzung solcher biologisch aktiver Moleküle eine endotheliale Dysfunktion, sie beeinträchtigt hämostatische und fibrinolytische Systeme und führt zu Veränderungen der Thrombozytenfunktion mit Auswirkungen auf Einsetzen, Progression und Stabilisierung der Thrombusbildung nach atherosklerotischer Plaqueruptur. In diesem Review werden pathophysiologischen Mechanismen diskutiert, durch die Adipositas zur Förderung von Atherothrombose beiträgt. Dabei finden Auswirkungen jenseits der Thrombose besondere Beachtung.

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