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Die Bedeutung von Fibrinogen bei Trauma-induzierter Koagulopathie

Zeitschrift: Hämostaseologie
ISSN: 0720-9355
Thema:

58. Jahrestagung der Gesellschaft für Hämostase- und Thromboseforschung e.V.
Translational Medicine on the Road to Tailored Therapies

DOI: https://doi.org/10.5482/HAMO-13-07-0038
Ausgabe: Hefte von 2014 (Vol. 34): Heft 1 2014 (1-108)
Seiten: 29-39

Die Bedeutung von Fibrinogen bei Trauma-induzierter Koagulopathie

C. J. Schlimp (1), H. Schöchl (1, 2)

(1) Ludwig Boltzmann Institute for Experimental and Clinical Traumatology, AUVA Research Centre Vienna, Austria; (2) Department of Anaesthesiology and Intensive Care Medicine, AUVA Trauma Centre, Salzburg, Austria

Stichworte

trauma, Fibrinogen, Gerinnungsstörung

Zusammenfassung

Fibrinogen spielt eine wichtige Rolle in der Hämostase und bei der Bildung eines stabilen Blutgerinnsels. Von allen Gerinnungsfaktoren fällt Fibrinogen bei schweren Verletzungen am frühesten unter einen kritischen Schwellenwert. Die Hauptgründe dafür sind Blutverlust, Dilution, Verbrauch, Hyperfibrinolyse, Hypothermie und Azidose. Niedrige Fibrinogenspiegel gehen mit einem erhöhten Risiko von mikrovaskulären Blutungen einher. Daher wird in Patienten mit schweren Blutungen die wiederholte Messung des Fibrinogens empfohlen. Aktuelle Leitlinien empfehlen einen Plasmafibrinogenwert von 1,5–2 g/l in koagulopathischen Traumapatienten. Es konnte gezeigt werden, dass die frühe Fibrinogensubstitution, vorzugsweise mit Fibrinogenkonzentrat, mit einem verbesserten Outcome einhergeht.

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